Portrait
- Geboren in Salzburg, wuchs ich dort in einem musikliebenden Elternhaus mit Cembalo und Clavichord auf.
- Mein Cembalostudium begann ich an der Musikhochschule Wien, es folgten zwei mehrjährige Studienaufenthalte an den Musikhochschulen in Utrecht und Oslo. Daneben erweiterte ich mein Tastenspiel in Praxis und Theorie auf Clavichord, Hammerflügel und modernem Flügel bei der amerikanischen Pianistin Sally Sargent, die in Paris bei Nadja Boulanger und Marcel Ciampi studiert hatte.
- Von 1998 bis 2009 unterrichtete ich Cembalo, Clavichord und barocke Kammermusik an der Universität Mozarteum in Salzburg.
- Schon früh entwickelte ich einen Hang zum zeitgenössischen Repertoire und zur freien Improvisation. In Salzburg und in Köln, meinem Lebensmittelpunkt seit 2009, realisierte ich mit Vorliebe experimentelle Projekte an den Schnittstellen von alten und neuen Klängen, Musiktheater und bildender Kunst mit Dorothee Oberlinger, Norbert Rodenkirchen, der Schauspielabteilung des Mozarteums und dem Atonal Theater. Ich spielte Ur- und Erstaufführungen von zeitgenössischen Cembalowerken von W. Wagner, W-A Schultz und L. Thorarinsson und konzipierte die Musikprogramme spartenübergreifender Projekte wie “Orfeo in Salzburg” oder des Internationalen Maria-Theresia- Paradis- Symosiums in Salzburg.
- Ob auf alten neuen oder präparierten Tasten: das Sprechende, die Klangrede, das Singen ins Tastenspiel zu übertragen, hat mich immer fasziniert, wie auch das Aufspüren unbekannter Meisterwerke aus dem Umfeld der berühmten Komponisten, die den Kern meines Repertoires bilden. Die drei solistischen Alben (die sich um Scarlatti, Froberger und neue Klänge drehen) waren Anlass für Rundfunk- Live- Konzert-Auftritte in ORF und WDR. Mein Konzertkalender führte mich an Orte wie Musikfestspiele Potsdam, Mosel Festival, Klangbogen Wien, die Schlösser Eszterhaza , Berleburg, Hellbrunn, und in bedeutende Sammlungen historischer Tasteninstrumente im Schloß Homburg und im Kunstgewerbemuseum Hamburg.
- Im Atelier Florian Lechner im bayrischen Inntal bespiele ich regelmäßig die Cembali zu feinen Glasklängen, kürzlich im Dialog mit der Pianistin und Improvisatorin Masako Ohta. Mein jüngstes Ensembleprojekt ist “breath goes on” mit der Sängerin und Performerin Ingala Fortagne, die ich in Wien kennen lernte, und in dem wir alte und neue Musik mit Improvisation verbinden.
